Wer bei seiner Autoversicherung sparen möchte, der kommt nicht umhin, einen ausführlichen KFZ Versicherungsvergleich zu machen. Dort sollte man auch darauf achten, welche Versicherungsgesellschaft eventuell einen Bonus für Mehrfachverträge oder den Einbau von zusätzlicher Sicherheitstechnik gibt. Außerdem sollte man vor allem als Fahranfänger beim KFZ Versicherungsvergleich darauf achten, welche Gesellschaften eine vorzeitige Rückstufen im Schadensfreiheitsrabatt bei der KFZ Haftpflicht gewähren, wenn man zum Beispiel nachweisen kann, dass man ein Fahrsicherheitstraining absolviert hat.

 

Natürlich kann man auch bei der Teilkasko und Vollkasko sparen. Das ist zum Beispiel möglich, indem man sich eine elektronische Wegfahrsperre oder eine Autoalarmanlage nachrüsten lässt. Auch das Abstellen des Fahrzeuges auf einem eingefriedeten Grundstück bringt Vorteile in der PKW Versicherung, die sich noch zusätzlich erhöhen, wenn man nachweisen kann, dass man das Fahrzeug über Nacht in einer Garage abstellen kann.

 

Bei den einzelnen Sparten der KFZ Versicherung gibt es verschiedene Kriterien, mit deren Hilfe der zu zahlende Beitrag errechnet wird. Den Schadensfreiheitsrabatt gibt es sowohl bei der KFZ Haftpflicht als auch bei der Fahrzeugversicherung, die auch als Kasko bezeichnet wird. Kann man hier viele Jahre Schadensfreiheit vorweisen, wird man durch Beitragsrabatte belohnt. Zu diesem Zweck haben die Autoversicherer einen gemeinsamen Informationspool eingerichtet, auf den alle Versicherer zugreifen können. Deshalb weiß die neue Versicherung auch sehr schnell, wenn man dort versehentlich oder vorsätzlich falsche Angaben gemacht hat.

 

Bei der KFZ Haftpflicht kommt als zweiter zu berücksichtigender Faktor die Regionalklasse hinzu. Dabei handelt es sich um einen statistischen Wert zur Unfallhäufigkeit in den einzelnen Zulassungsbereichen. Dieser kann vom Versicherten nicht direkt beeinflusst werden. In der Kasko werden zur Berechnung der Beiträge die Typklassen herangezogen. Auch dabei handelt es sich um einen statistischen Wert. Hier wird die Diebstahls- und Einbruchshäufigkeit der einzelnen Fahrzeugmodelle als Risikofaktor mit berücksichtigt. Allerdings stellt man hier auf die serienmäßige Ausstattung der Fahrzeugtypen mit Sicherheitseinrichtungen ab. Jede nachweisbare Nachrüstung und zusätzliche Sicherung bringt hier erhebliche Beitragsvorteile.

 

Bei jeder Form der Autoversicherung wird die durchschnittliche Strecke mit angesetzt, die der Nutzer pro Jahr fährt. Hat man eine geringe jährliche Fahrleistung, weil man mit dem Auto nur zum Einkaufen und in den Urlaub fährt, dann bekommt man dafür Beitragsnachlässe. Die Versicherer fragen zu Kontrollzecken ein bis zwei Mal pro Jahr den Tachostand ab. Überschreitet man die angegebene durchschnittliche Laufleistung sehr deutlich, behalten sich die Versicherer in den vertraglichen Regelungen eine Rückrechnung der gewährten Beitragsrabatte vor. Hier sollte man also möglichst realistische Angaben machen.

 

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